…in den zurückliegenden Tagen im ungarischen Szeged. Mit dabei unsere Tabea Gabelunke, eine junge Dame die ihre Wurzeln im Sandersdorfer Kanu Verein e.V.
hat.
Zusammen mit Bruder Tobias erlernten beide an der Förstergrube das Paddeln.
Tobias gleich im Canadier und Tabea erst im Kajak bis sie ihre Trainer nervte und diese sie dann in den Canadier steckten. So paddelte Tabea schon im Heimatverein erfolgreich bei Ost- und Deutschen Meisterschaften um die Medaillen mit.
Danach wechselte Tabea an den SC DHfK und setzte dort ihre Karriere erfolgreich fort. Sie war und ist in ihrem Ehrgeiz nicht zu bremsen.
Auch in der Nationalmannschaft konnte Tabea ihr Können unter Beweis stellen, sodass unsere Sportlerin auch im Deutschlandteam unverzichtbar war. Mittlerweile ist sie Studentin und Trainerin im SC DHfK Leipzig. Doch das Paddeln lässt sie nicht los.
Kategoriearchiv: Glückwünsche
Sportliche Meistertitel trotz Ferien – Juli-Rückblick bei den Sandersdorfer Kanuten
Alle anderen sind Anfang Juli in die Ferien gestartet – mit Eltern, Oma und Opa, schließlich sind ja Ferien angesagt.
Doch für die Athleten des Sandersdorfer Kanu-Verein e.V. ging es erst einmal, nach langer
Vorbereitung, zu den Deutschen Meisterschaften im Stand Up Paddling, nach Erfurt.
In der Zwischenzeit bereitete sich Jonas Prehl auf die Europameisterschaft der U23, im
Bundesleistungsstützpunkt in Kienbaum, vor. Viel Training stand in den drei kommenden Wochen auf dem Plan von Jonas. Aber schön der Reihe nach.
An der Förstergrube bereiteten sich im Zusatztraining die Sandersdorfer Schützlinge ebenfalls auf eine Meisterschaft vor. Die Deutsche Meisterschaft im Stand Up Paddling. So packten sie Anfang Juli gut vorbereitet ihre Paddelboards und das Wettkampf-Equipment in die Transporter und fuhren zur Deutschen Meisterschaft, mit guter Laune und viel Willenskraft.
Es werden die Sprintstrecken von 200 m mehrfach durchpaddelt bis der Sieger feststeht. Anschließend folgt noch ein Technikparkur. Hierbei müssen die Boards schnell um eine große Boje gedreht bzw. gewendet werden. Dazu benötigt man sehr viel Geschicklichkeit und muss auch schnell auf dem Board hin und her laufen können, um mit der richtigen Drehung gut um die Wendeboje zu kommen. Dabei können sich durchaus aus Sportlerinnen bzw. Sportler berühren und ins Wasser fallen. So geschah es auch Taliha aus unserem Verein. Sie ist zwar nicht durch die Berührung bei einer Wende ins Wasser gefallen, ihr machte der starke Wind an einer Insel zu schaffen. Doch ihre Sportkameradin Mia kam ihr gleich zur Hilfe, so dass beide weiter um die Medaillen mitkämpfen konnten.
Nach Sprint und Technikschleife folgte am Sonntag noch die Lange Strecke über 4 000 m. Auch diese Strecke wurde von unseren Sportlerinnen und Sportlern mit Bravur gemeistert, so dass am Ende der Meisterschaft und am Anfang der Ferien die Förstergrubenschützlinge mit vielen Medaillen heimkehrten.
Zeitgleich bereitete sich unser Jonas Prehl, gerade mal 16 Jahre alt, immer noch auf die U23 Europameisterschaft in Kienbaum vor. 4 – 5 Trainingseinheiten pro Tag keine Seltenheit. Einer-, Zweier- und Vierer-Canadier müssen trainiert werden, wenn man zu Europas Spitze gehören will. Dazu kommt noch, dass er im Zweier mit seinem Spannemann auf einer Seite paddelt. Normalerweise paddelt einer rechts und einer links. Auch für Jonas verflogen die Tage im Bundesleistungszentrum wie im Fluge. Dann endlich ging es auf nach Szeged.
Jonas, als fast Jüngster, paddelte gegen 18-jährige junge Männer. Der Zweier-Canadier lief gut, könnte aber noch besser sein, so Jonas selbst. Im A-Finale paddelten sie auf Platz 5, mit Blick nach vorn. Im Einer-Canadier war Jonas im B-Finale. Mit Wut im Bauch gewann er diesen Lauf. Anschließend, mit nicht nur Wut im Bauch, sondern angestachelt davon,
noch keine Medaille gewonnen zu haben paddelten Sie im Vierer-Canadier, dem Grau-Grünen Boot, an den Start. Als der Startschuh fiel, schoss das schmale, lange Boot, wie ein Pfeil allen davon. Nach 250m schien es eine klare Sachen zu werden. Trotz tollem Endspurt wurde es noch einmal eng. Ein Zielsprung, ein Zielton und es war vollbracht. Jonas mit seiner Mannschaft und er auf Schlag. Sie sind Europameister. Bei der Deutschen Siegeshymne standen den zwei Jungen und den zwei Mädchen die Tränen in den Augen.
Es ist einfach Klasse, solch hervorragende Sportler, wie unsere Sandersdorfer Kanuten, trainieren zu dürfen und gemeinsam solche tollen Sieger in unseren Reihen zu haben.
Wenn Ihr Sprössling jetzt Lust verspüren sollte auf solche hervorragende Leistungen, dann
kommen Sie einfach Montags zum Probetraining ab 16 Uhr vorbei.
Mit sportlichem Gruß
Ihre Sandersdorfer Kanuten
25 Jahre Sandersdorfer Kanu-Verein e.V.
15.01.2000,
es war ein Samstag und in der Gaststätte „Förstergrube“ trafen sich einige, welche Interesse daran hatten, einen Wassersportverein in Sandersdorf auf der Förstergrube zu gründen.
Obwohl kein Objekt und nur wenig Material vorhanden war, hat man sich entschlossen, einen Verein aus der Taufe zu heben.
Da auch Kinder und Jugendliche bei der Gründungsveranstaltung dabei waren, war die Namensfindung nicht so einfach. Doch dann einigte man sich auf den
Sandersdorfer Kanu-Verein e.V. (SKV e.V.)
Heute besteht der Verein aus ca. 70 Mitglieder, die Mehrheit davon Kinder und Jugendliche.
Wir besitzen ein eigenes Grundstück an der Förstergrube mit 16500 m² Sport- und Freizeitfläche. Eine tolle, schöne Bootshalle mit Sanitärteil und weitere hergerichtete Räumlichkeiten wie Kraft-, Clubraum usw.
Sandersdorfer Kanuten zur Sportler-Ehrung am 26.04.2024
Die Ehrung erfolgte durch den Präsidenten des KSB Anhalt-Bitterfeld, Uwe Schulze.
Herzlichen Glückwunsch an Noemy Schulz und Alex Bukowski für die Titel zu den Deutschen Meisterschaften im SUP.
Und nicht nur eine Disziplin: Sie verbinden den Kanurennsport genauso erfolgreich wie das SUP – breit ausgebildet durch ein erfolgreiches und engagiertes Trainerteam.