Am vergangenen Wochenende, als in Brandenburg die Ostdeutschen Meisterschaften im
Kanurennsport stattfanden, und diese gleichzeitig die Qualifizierung zu den Deutschen
Meisterschaften, im September, an gleicher Stelle in Brandenburg auf dem Beetzsee sind, waren die Kanuten aus Sandersdorf bereits jetzt schon zu den Deutschen Meisterschaften. Jedoch im Stand Up Paddling.
Diese Deutsche Meisterschaft fand in diesem Jahr in Erfurt, am Alpenstädter See statt.
Stand Up Paddling ist schon lange nicht mehr nur Freizeitsport. Längst hat sich diese Disziplin zu einer Leistungssportart entwickelt.
Auch die Sandersdorfer Kanuten spielen in dieser Liga ein ernsthaftes Wörtchen mit. Auch den
Namen Leistungsstützpunkt im Land Sachsen-Anhalt verdienen sie zu Recht. Denn bei Meisterschaften haben die Schützlinge von der Förstergrube immer ein entscheidendes
Wörtchen mitzureden. So war es auch in diesem Jahr, bei nicht sommerlichen Bedingungen. Der Wind, die Wellen und Untiefen mit versteckten Steininseln machten den Sprößlingen den Kampf um die Medaillen nicht einfach. So war zum Beispiel Taliyah von der eigentlichen Linie abgekommen und hing an einer Steininsel fest. Dies hatte ihre Vereinskameradin Mia mitbekommen und half ihr uneigennützigwieder frei zu kommen. Dennoch konnte Mia den Sieg für sich verbuchen. „Ist halt Fairness“, hat sie gesagt. Was natürlich eine tolle Einstellung ist.
Die Streckenlängen waren 200 m Sprint, 1 000 m Technikpaddling und 4 000 m Lange Strecke.
Zu allen Wettkampfstrecken hatten sich die Sandersdorfer Kanuten nichts geschenkt.
Viele Medaillen konnten sie somit von Erfurt nach Sandersdorf bringen.
Insgesamt konnten::
– 6x Gold, Deutsche Meister
– 6x Silber, Vizemeister
– 1x Bronze
– und 3x Platz vier
errungen werden.
Nun heißt es erst einmal eine kurze Urlaubspause nehmen, bevor es Ende Juli wieder heißt, das Wasser der Förstergrube zum Brodeln zu bringen.
Der Bericht wurde erfasst mit den Aktiven der Deutschen Meisterschaft.
Mit sportlichem Gruß
Lutz Wilke








