44. Muldestausee-Regatta

Viele Regatten konnte ich selbst als aktiver Sportler auf dem Muldewasser in Friedersdorf erleben. Unter anderem mit meinen damaligen Zweierpartner, Armin Köpsel. Da ging es noch über die 1 000 m Strecke. Gekommen sind wir damals bei ebenso widrigen Bedingungen, wie am Wochenende, bis zur 500 m Marke, die dortige Starter-Insel. Dort leerten wir
unser Boot aus, welches reichlich mit Muldewasser gefüllt war, was durch die hohen Wellen
während des Rennens zustande kam. Dann ging es weiter Richtung Ziel.

Was soll ich euch sagen, 100 m vor dem Ziel war schließlich Schluss. Schwimmen war angesagt. So ähnlich erging es den Aktiven in diesem Jahr am letzten Wochenende.
Es haben sich die Streckenlängen etwas verändert, auf 500 m und 200 m, dennoch war es sehr schwierig für die Kleinen, ihre Boote geradeaus zu steuern. Gerade im Canadier, wo mit dem Paddel gesteuert werden muss.
Für den Einen oder Anderen des Sandersdorfer Kanu-Verein war es eine große Herausforderung, welche hier und da in der Mulde endete.

Trotz der sehr windigen Gegebenheiten und der welligen Mulde, konnten die Schützlinge von der Förstergrube einige Medaillen aus der Mulde fischen und mit nach Hause nehmen. Man muss auch lernen, mit solchen Bedingungen umgehen zu können, sagte mal ein Olympiasieger.
Bis zum Sonntag Mittag verschärften sich jedoch die Bedingungen und der Veranstalter brach dann die 44. Muldestauseeregatta aus Sicherheitsgründen ab.
Nun heißt es wieder eine Woche Training und für unsere Jüngsten geht es am kommenden Samstag nach Leipzig zum SC DhfK zu den Schülerspielen.

Den Medaillengewinnern vom Wochenende jedoch noch herzlichen Glückwunsch!

Der Vorstand

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