Pfingstlehrgang

 

Jahr um Jahr die gleichen Rituale. An dem, was bis jetzt gut war, sollte man auch weiterhin festhalten, es nur ständig ausbauen und verfeinern.

So zog es uns zu Pfingsten wieder nach Wusterwitz an den dortigen See, wo einst viele Meisterschaften vor der Wende stattfanden.

Ein gutes Arial, wo das GA-Training, Sprintfähigkeiten, Mittelstreckengrundlagen sehr gut getestet werden können. Und sollten einmal nicht genug Wind und natürliche Wellen auf dem See vorhanden sein, dann sorgt dafür der Trainerstab, dass diese zu Genüge künstlich erzeugt werden. Manchmal auch zum tragischen Überlebungskampf der mitgereisten Eltern waren. Opfer müssen dabei auch einkalkuliert werden. Schade nur, dass es leider Uta in diesem Jahr tragisch ereilte.

Der Trainingsplan für die mitgereisten Aktiven sah ereignisreiche Trainingseinheiten vor. Für Jeden am Anfang die Kanalfahrt immer ein Erlebnis worauf sich Alle freuen. Jedoch von Trainingseinheit zu Trainingseinheit immer mehr zum Hassgegner wird. Doch wie sagte mal ein großer Mann: „Vor dem Erfolg wurde der Schweiß gesetzt“. Dabei muss ich auch an folgende Worte eines ehemaligen Landestrainer aus Berlin denken, der zur Deutschen Meisterschaft im Marathon vor einigen Tagen am Beetzsee seinen Sportlern zurief, welche dabei waren aufzugeben: „Wenn ihr jetzt aufgebt, dann gebt ihr euer ganzes Leben lang auf“. (Und das war kein Trainer, welcher aus dem ehemaligen Osten kam.)

Zurück zum TL. Nach dem GA-Bereich standen Technikschulungen mit Videoanalyse auf der Tagesordnung, wo bei der abendlichen Auswertung der eine oder andere Sportler ganz schön staunte, als er sich auf dem Rechner sah, wie viele Fehler er machte. So lauschten auch die jüngsten Canadierpaddler genauso den Ausführungen, wie die, welche es betraf.

Beim 2. Zeitfahrtest konnten die Sportler ihre analysierten Technikfehler schon etwas ausmerzen und sich um mehrere Sekunden steigern.

Als positiv aus diesem Lehrgang geht hervor, dass Markus Riemer und Gastsportler Willi Neuhaus von der DHfK im Einer wie im Zweier gut in Fahrt gekommen sind und die noch vorhandenen, kleinen Fehler bei weiteren, vielen Trainingseinheiten ausgemerzt werden können.

Martin Dutkiewicz hat nun endlich sein erstes Ziel erreicht und sich sein schwarzes Canadierpaddel verdient. Conrad Frey paddelt im Canadiereiner, so dass Janek demnächst sicherlich nicht mehr so einfach seinen Sportfreunden wegpaddeln kann aber dennoch zurzeit in seinem Training sehr gute Leistungen zeigt.

Anders bei den Damen. Etwas selbst erschrocken bei der Technikanalyse und viel Frust beim Wellentraining. Die Ziele hängen nicht hoch. Wer zur ODM möchte, der muss nun in den kommenden Wochen Leistung zeigen.

Was noch so alles im und um das Trainingslager geschah in kurzen Sätzen.

 

 

Ansonsten waren es schöne Tage bei Temperaturen weit über Null und Sonne pur.

Jetzt hoffen Alle auf die Sprint-Landesmeisterschaft in Magdeburg am kommenden Wochenende, dass Jeder das Antrainierte zeigen kann und vor allem positiv überrascht wird.

 

Mit sportlichem Gruß

Euer Vorsitzender